Hygienekonzept PGP-Veranstaltungen

Stand: 28.08.2021
Rechtslage der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 28.07.2021
Basierend auf dem Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa vom 23.07.2021

Wesentliche Änderungen zur Vorversion:

  • Regelungen zur Maskenpflicht im Gottesdienst

Die Paulus-Gemeinde Pankow führt ihre Gemeindeveranstaltungen unter vollständiger Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und der behördlichen Empfehlungen zur Infektionsprophylaxe durch. Wir sehen dies als gelebte Nächstenliebe, indem wir das Risiko, Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erleiden, bestmöglich reduzieren. Dies bedeutet gleichzeitig, dass gottesdienstliche Feiern bis auf Weiteres nicht in der gewohnten Form begangen werden können. Unsere Vorgehensweise ist begründet in den derzeitigen Erkenntnissen der Medizin und den Entscheidungen der Politik.

Aktueller Stand der behördlichen Vorgaben:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Aktuelle Empfehlungen des RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Aktueller Stand des Hygienerahmenkonzepts für Kultureinrichtungen im Land Berlin: https://www.berlin.de/corona/_assets/downloads/20210723_hrk_vo3_24_juli.pdf
(Die Abschnitte II und IX regeln, wie religiös-kultische Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen.)

I. Erlaubte Veranstaltungen

Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte von haushaltsfremden Personen gelten nach wie vor Beschränkungen, die sich aus der oben verlinkten Rechtsverordnung des Berliner Senats ergeben. Gottesdienste fallen als „religiös-kultische Veranstaltungen“ unter den weiten Veranstaltungsbegriff der Rechtsverordnung und sind unter Beachtung von Sonderregelungen (§ 12 Abs. 1 der Verordnung) erlaubt. Für religiös-kultische Veranstaltungen gelten gem. § 12 Abs. 1 der Verordnung keine festen Teilnehmerzahlbegrenzungen; die Anzahl der möglichen Teilnehmer ergibt sich vielmehr aus der Größe des genutzten Raumes.

Andere Veranstaltungen von Gemeinden, die keinen religiös-kultischen Charakter haben, unterliegen den allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen (§ 11 der Verordnung).

Gegenwärtig sind Veranstaltungen, die nicht dem religiös-kultischen Bereich zuzuordnen sind, in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel nur eingeschränkt erlaubt:

  • Maximale Teilnehmerzahl in geschlossenen Räumen: 1.000 Personen; im Freien: 2.000 Personen
  • Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten, sonst muss eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2 oder vergleichbar, ohne Ausatemventil) getragen werden
  • Es besteht eine generelle Maskenpflicht, außer am fest zugewiesenen Platz, sofern die Mindest-abstände eingehalten werden, sonst muss auch am Platz eine Maske getragen werden; ferner besteht die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation
  • Es darf nicht gesungen werden
  • Vollständig geimpfte sowie genesene Personen (§ 8 der Verordnung) und Kinder unter 14 Jahren zählen für die oben genannten Personenzahlen nicht mit, unterliegen jedoch allen anderen Vorgaben

Für unsere Gemeinde ergibt sich daraus:
Gottesdienste können stattfinden. Auch Hauskreistreffen, Mitarbeiter- und Leitungstreffen der Gemeinde sind möglich, sollten jedoch nach Möglichkeit online stattfinden und in Vor-Ort-Formen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Organisatoren von Treffen oder Veranstaltun-gen müssen darauf achten, ob eine bestimmte Form der Zusammenkunft unter spezielle Vorschriften fallen könnte.

Es können unter Beachtung der gebotenen Hygieneregeln insbesondere die folgenden Ge-meindeveranstaltungen stattfinden, sofern geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen:

1. Religiös-kultische Veranstaltungen:

  • Vor-Ort-Gottesdienste mit Einschränkungen (siehe unten)
  • Kindergottesdienste (Aussetzung bis auf Weiteres)
  • Hauskreise
  • Kleingruppentreffen (z.B. Jugendgruppe)
  • Gebetstreffen
  • TGK

2. Notwendige Treffen zur Vereinsorganisation und -leitung:

  • Gemeindeleitungstreffen
  • Teamleiter-Treffen (z.B. Kindergottesdienst-Leiter)

Der Zoom-Account der Gemeinde steht nach wie vor für alle Gemeindeveranstaltungen zur Verfügung, wenn Präsenzveranstaltungen nicht erforderlich oder angebracht sind.

Einzeltreffen mit seelsorgerisch aktiven Personen unserer Gemeinde oder zum persönlichen Gebet werden von uns auf Anfrage weiterhin ermöglicht.

II. Allgemeine Regeln für Gemeindeveranstaltungen

1. Grundregeln für alle Veranstaltungsformen

Für Gemeindeveranstaltungen, die wir als Präsenzveranstaltung durchführen, gelten die folgenden allgemeinen Regeln:

Jede Gemeindeveranstaltung muss eine Veranstaltungsleitung haben (beispielsweise die Moderatoren oder die Hauskreisleiter). Die Veranstaltungsleitung ist verantwortlich dafür, die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen sowie dieses Hygienekonzepts sicherzustellen.

Für alle Veranstaltungen gilt, dass eine Anwesenheitsdokumentation geführt werden muss (§ 4 der Rechtsverordnung). Die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation gilt somit für alle Veranstaltungen im Gemeindekontext, auch für Hauskreise und Teammeetings der Gemeinde. Natürlich bleibt es allen Christen unbenommen, sich auch unabhängig von der Gemeinde im privaten Rahmen in den Häusern zu versammeln; dann müssen jedoch die Anforderungen an private Treffen nach der Rechtsverordnung eingehalten werden.

Die Anwesenheitsdokumentation kann als Selbst-Check-In über zugelassene Apps geführt werden. Hierzu verwenden wir aktuell nur die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts. In diesem Fall muss zugleich die Möglichkeit bestehen, sich ohne App-Nutzung anzumelden. Hierzu halten wir Anmeldeformulare zum Selber-Ausfüllen mit den Angaben, die wir auch in der Anwesenheitsliste erfassen, bereit. Der erforderliche QR-Code zum Selbst-Check-In wird von der Veranstaltungsleitung bereitgestellt.

Alternativ zum Selbst-Check-In kann weiterhin eine Anwesenheitsdokumentation in einer Online-Liste oder Papierliste geführt werden. Sie muss folgende Angaben enthalten:

a. Vor- und Familienname
b. Telefonnummer
c. Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes
d. Vollständige Anschrift und E-Mail-Adresse, sofern vorhanden
e. Anwesenheitszeit

Nicht anwendbar auf unseren Gemeindekontext sind die Erfassung der Platz- oder Tischnummer (existiert bei uns nicht) sowie die Erfassung des Test-, Impf- oder Genesungsstatus (für unsere Veranstaltungsformen nicht vorgeschrieben).

WICHTIG: Die Anwesenheitsdokumentation darf und wird ausschließlich zur behördlichen Überprüfung, ob die Dokumentationspflicht erfüllt wird, sowie zur infektionsschutzrechtlichen Kontaktnachverfolgung genutzt. Die Anwesenheitsdokumentation ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn die Einhaltung der Dokumentationsvorschriften überprüft wird oder wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutzgesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist wird die Anwesenheitsdokumentation gelöscht oder vernichtet.

Wir nutzen derzeit für die Anwesenheitsdokumentation im Rahmen des Gottesdienstes ein Tool, das im geschützten Bereich unserer Website läuft. Auch andere Veranstaltungen der Gemeinde können dieses Tool auf Anfrage nutzen.

Die Aufbewahrung erfolgt durch den Veranstaltungsleiter oder durch die Gemeindeleitung bzw. in der Datenbank des Online-Tools. Die Aufbewahrung kann an Mitarbeiter delegiert werden – wichtig ist, dass die Anwesenheitsdokumentation jederzeit unverzüglich im Zugriff ist, falls sie behördlich angefragt wird!

Eine Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen ohne Aufnahme in die Anwesenheitsdokumentation dürfen wir nicht ermöglichen! Es besteht die Pflicht, die Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen!

Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, bei dem es sich um COVID-19 handeln könnte, dürfen die Einrichtung nicht betreten.

2. Gemeindeveranstaltungen in geschlossenen Räumen

Nach wie vor sind wir verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, es sei denn, eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern ist den Umständen nach nicht zu vermeiden (§ 1 Abs. 2 der Rechtsverordnung). Das Abstandsgebot gilt natürlich nicht zwischen haushaltsangehörigen oder einander nahestehenden Personen (wer dazu zählt, ist in § 2 Abs. 2 der Rechtsverordnung geregelt). Das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sieht vor, dass kirchliche Veranstaltungen so organisiert werden müssen, dass der körperliche Abstand der Besucherinnen und Besucher von mind. 1,5 Metern sichergestellt wird und dass physische Kontakte zwischen Besucherinnen und Besuchern vermieden werden. Dem tragen wir Rechnung, indem wir religiös-kultische Aktivitäten, die einen Körperkontakt erfordern oder ihn wahrscheinlich machen, umgestalten oder aussetzen.

Ausnahmen von dem strengen Kontaktgebot sehen wir in außergewöhnlichen, nicht planbaren Situationen der Hilfe untereinander und der Nächstenliebe, beispielsweise in besonderen seelsorgerlichen Situationen oder bei akut erforderlichen Hilfeleistungen.

Das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur sieht vor, dass Markierungen zur Einhaltung von Mindestabständen in den Veranstaltungen angebracht werden. Dies setzen wir aufgrund der in unseren Räumen jeweils vorhandenen mobilen Bestuhlung durch Bildung von Einzelplätzen bzw. kleinen Sitzgruppen für Angehörige eines Haushalts um: Die Einzelplätze bzw. Sitzgruppen werden so platziert, dass die gebotenen Mindestabstände eingehalten werden.

Warteschlagen müssen vermieden werden. Wenn eine Warteschlangenbildung droht oder auftritt, muss der Ein- und Auslass so strukturiert werden, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Hierzu sind insbesondere „Einbahnstraßen“ und Markierungen zur Abstandhaltung im Wartebereich zu schaffen.

Die Anordnung der Sitzgelegenheiten und Schaffung von Möglichkeiten zur Händedesinfektion liegt in der Verantwortung der Leitung der Veranstaltung. Die Abstandsregeln (siehe oben) sind umzusetzen.

Wir halten das regelmäßige Lüften während der Veranstaltungen für sehr wichtig, um die Bildung von Aerosolansammlungen in der Raumluft zu minimieren. Vor und nach jeder Veranstaltung muss der Raum gründlich für mindestens 10 Minuten gelüftet werden. Während der Veranstaltung wird ebenfalls gelüftet. Der aktuelle Empfehlungsstand lautet wie folgt:

Alle 20 Minuten soll für 3 Minuten gelüftet werden, möglichst durch „Querlüften“.
Quelle: Empfehlung der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ (Stand: 16.09.2020) https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arbeitsschutz/infektionsschutzgerechtes-lueften.pdf?__blob=publicationFile&v=1

In geschlossenen Räumen darf im Rahmen unserer Veranstaltungen aktuell nur unter Einhaltung besonderer Bedingungen gemeinsam gesungen werden (§ 11 Abs. 7 der Rechtsverordnung). Für den Gemeindegesang und den Chorgesang gilt, dass der Raum eine Deckenhöhe von mindestens 3,5 Metern haben und gut belüftbar sein muss. Im Hygienerahmenkonzept fehlt eine Regelung zum Sologesang.

Wir setzen daher die allgemeinen Infektionsschutzvorgaben wie folgt um: Die Sänger müssen zueinander und zu anderen Musikern einen Mindestabstand von 2 Metern haben, sofern sie nicht aufgrund ihrer Beziehung zueinander ohnehin vom Mindestabstand befreit sind. Zum Publikum beträgt der Mindestabstand 4 Meter. Der zeitliche Umfang des Gesangs soll minimiert werden, soweit dies angesichts des liturgischen Zwecks des Gesangs möglich ist. Die Besucher des Gottesdienstes müssen beim Singen eine medizinische Maske tragen Es gilt Maskenpflicht für alle, die nicht zum liturgischen Personal zählen. Liturgischer Sologesang ist unabhängig von der Raumhöhe möglich, da er zur Gottesdienstfeier durch das liturgische Personal gehört.

Diese Vorgaben sind im Ballhaus gut einzuhalten. In anderen Räumen ist aktuell je-doch ein Gesang dadurch faktisch unmöglich. Lediglich im großen Saal der Florastraße können die Vorgaben ausschließlich für liturgischen Gesang umgesetzt werden, weil für gemeinsamen Gesang die entsprechende Deckenhöhe fehlt. Auf eine gute Belüftung ist dann besonders zu achten.

3. Gemeindeveranstaltungen im Freien

Religiös-kultische Veranstaltungen (z.B. Gottesdienste) können auch im Freien stattfinden. Dafür gelten weiterhin Beschränkungen durch die o.g. Rechtsverordnung und das Hygienerahmenkonzept:

Es besteht keine Maskenpflicht im Freien, weil § 12 der Rechtsverordnung die Maskenpflicht nur in geschlossenen Räumen vorsieht. Die Teilnehmer müssen jedoch den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Das Abstandsgebot gilt natürlich nicht zwischen haushaltsangehörigen oder einander nahestehenden Personen (wer dazu zählt, ist in § 1 Abs. 3 der Rechtsverordnung geregelt). Das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sieht vor, dass kirchliche Veranstaltungen so organisiert werden müssen, dass der körperliche Abstand der Besucherinnen und Besucher von mind. 1,5 Metern sichergestellt wird und dass physische Kontakte zwischen Besucherinnen und Besuchern vermieden werden. Dies gilt auch im Freien. Dem tragen wir Rechnung, indem wir religiös-kultische Aktivitäten im Freien, die einen Körperkontakt erfordern oder ihn wahrscheinlich machen, umgestalten oder aussetzen.

Gemeinsamer Gesang ist im Freien nicht speziell reguliert. Wir wenden die Vorschriften für gemeinsamen Gesang in geschlossenen Räumen entsprechend an. Sofern ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen haushaltsfremden Personen eingehalten wird, sehen wir aufgrund der Verteilung von Aerosolen und Tröpfchen im Freien eine medizinische Maske beim Singen als nicht erforderlich an.

4. Nutzung unserer Räumlichkeiten:

Gemeindeveranstaltungen können nur in solchen Räumlichkeiten stattfinden, die es zulassen, die Regelungen dieses Hygienekonzepts zu erfüllen, insbesondere zum Mindestabstand sowie zum Lüften. Aktuell bestehen vorbehaltlich der Verfügbarkeit zu einem bestimmten Termin folgende Möglichkeiten:

  • Gemeindesaal Florastraße: max. 12 Personen
  • Pastorenbüro Florastraße: max. 6 Personen
  • Kinderraum Florastraße: max. 4 Personen

Allen Personen, die an den Veranstaltungen aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen nicht teilnehmen können oder wollen, sollte die Möglichkeit eröffnet werden, auf anderen Kanälen (online, per Telefon, Zoom) dabei zu sein. Hierfür wird die Gemeinde weiterhin einen Zoom-Account zur Verfügung stellen.

Veranstaltungen können ganz oder teilweise als virtuelle Treffen über Zoom stattfinden. Der genannte Zoom-Account der Gemeinde kann von allen Kleingruppen oder für sonstige Treffen nach vorheriger Anmeldung im Rahmen der Verfügbarkeit genutzt werden. Wir ermöglichen zudem die Nutzung der Gemeinderäume in der Florastraße, wir können zudem Raum-Mikrophone für eine bessere Verständigung unter den Online- und Vor-Ort-Teilnehmern zur Verfügung stellen. Laptops oder andere Endgeräte zur Nutzung des Zoom-Accounts müssen selbst organisiert werden. Die Anmeldung läuft über Andreas Müller oder über einen eigenen Account für den Raumkalender (Anfragen hierzu bitte an Andreas Müller).

Wichtig: Die Gemeinderäume können nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung genutzt werden, weil wir auch externe Mieter haben, sodass die Räume belegt sein können!

5. Hygiene und Reinigung:

Der Raum muss so vorbereitet werden, dass die Berührung von Kontaktflächen nach Möglichkeit vermieden wird (Türen stehen offen etc.).

Die Möglichkeit zur Handdesinfektion am Eingang wird gewährleistet. Die Veranstaltungsleiter sollten entsprechende Handdesinfektionsmittel organisieren, da nicht sichergestellt ist, dass in jedem Raum (vor allem nicht in Privatwohnungen) entsprechende Mittel verfügbar sind.

Die Räume in der Florastraße sowie im Ballhaus und die Nebenräume (sanitäre Anlagen) werden im erforderlichen Umfang von Reinigungsdiensten gereinigt, erforderlichenfalls desinfiziert. Diese Aufgaben sind jeweils Fremdfirmen übertragen.

In den Einrichtungen, insbesondere in den Sanitärräumen, sind Gelegenheiten zum Händewaschen, Seife sowie Einmalhandtücher in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen

III. Regeln für einzelne Veranstaltungsarten

1. Kindergottesdienste und damit zusammenhängende Kinderveranstaltungen

Kindergottesdienste zählen nach unserem Kirchenverständnis zum Kernbereich der religiös-kultischen Veranstaltungen als Verkündigungsdienst und unabdingbarer Teil des Jüngerschaftsprozesses und können stattfinden, soweit sie die Anforderungen an religiös-kultische Veranstaltungen (s.o. II.) einhalten können. Dies wird von den verantwortlichen Leitern fortlaufend überwacht. Sofern sich herausstellt, dass die Vorgaben systematisch nicht eingehalten werden können, wird der betroffene Veranstaltungstyp angepasst oder ausgesetzt.

Alle Teilnehmer müssen eine medizinische Gesichtsmaske (zertifizierte OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar) tragen, die geeignet ist, die Verbreitung von Viren mittels Tröpfchen und Aerosolen zu vermindern. Die hierfür geeigneten Masken sind in § 2 Abs. 1 der Verordnung und der Anlage zu dieser Vorschrift bezeichnet. Die Masken dürfen nicht über ein Ausatemventil verfügen. Von der Maskenpflicht kann durch die Kindergottesdienstleitung abgesehen werden, solange sich die Kinder an einem festen Platz aufhalten. Beim Entfernen vom Platz (oder beim Singen, sofern der Raum die erforderliche Deckenhöhe von mind. 3,5 Metern aufweist) muss die Maske jedoch wieder aufgesetzt werden. Sofern diese Regelung aufgrund der Gruppenzusammensetzung (z.B. Alter der Kinder) nicht zuverlässig umsetzbar ist, darf keine Entbindung von der Maskenpflicht erfolgen.

2. Kleingruppentreffen

Kleingruppentreffen zählen nach unserem Kirchenverständnis zum Kernbereich der religiös-kultischen Veranstaltungen als Verkündigungsdienst und unabdingbarer Teil des Jüngerschaftsprozesses. Sie können daher unter Beachtung der Vorgaben für religiös-kultischen Veranstaltungen weiterhin stattfinden.

Die Kleingruppenleiter sind für die Einhaltung der Hygienevorschriften verantwortlich. Die Gemeindeleitung informiert sie über die jeweils geltenden Rechtsvorschriften und die Umsetzung in der Gemeinde.

Ablauf:
Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen muss vermieden werden. Alle Anwesenden müssen nach dem Hygienerahmenkonzept eine medizinische Gesichtsmaske tragen, sofern sie sich nicht an einem festen Platz aufhalten. Soweit Essen und Trinken bereitgestellt werden soll, muss sichergestellt sein, dass kein erhöhtes Infektionsrisiko geschaffen wird. Offene Speisen und Getränke in der Art eines Buffets mit Selbstbedienung dürfen daher in Gemeindeveranstaltungen nicht bereitgestellt werden, geschlossene Behältnisse hingegen schon, solange sichergestellt ist, dass sich die Teilnehmer Inhalte entnehmen können, ohne Kontakt zu den übrigen Oberflächen und Inhalten zu haben (Beispiel: Wasserflasche mit Taschentüchern oder Handtuch öffnen, Speisen mit unbenutztem Geschirr entnehmen).

Ohne medizinische Gesichtsmaske seitens aller Teilnehmer müssen Oberflächen im Umkreis von mindestens einem Meter, mit deren Berührung durch andere zu rechnen ist, nach Ende des Kleingruppentreffens mit einer Seifenlösung oder einer nach den RKI-Empfehlungen geeigneten Desinfektionslösung gereinigt werden. In jedem Fall sind, auch bei Verwendung von einer medizinischen Gesichtsmaske durch alle Anwesenden, alle Kontaktflächen wie Türgriffe sowie andere typische Kontaktflächen wie beschrieben zu reinigen.

3. TGK und Resurrection

Der Teenie-Glaubenskurs (TGK) und die Jugendgruppe können sich weiterhin nach den Vorgaben für Kleingruppen treffen. Es handelt sich jeweils um religiös-kultische Veranstaltungen, die der Verkündung gegenüber Jugendlichen ab 13 Jahren dienen. Diese Altersgruppe ist regelhaft in der Lage, die maßgeblichen Hygienevorschriften einzuhalten. Die Veranstaltungsleiter sind angehalten, dies konsequent zu beobachten und die Veranstaltungen auf Online-Treffen umzustellen oder auszusetzen, wenn diese Vorgaben nicht eingehalten werden.

4. Gottesdienst im Ballhaus

Für gottesdienstliche Veranstaltungen wie dem Vor-Ort-Gottesdienst wird das Ballhaus Pankow (Grabbeallee 53, 13156 Berlin) verwendet. Wir ermöglichen im Gottesdienst den gemeinsamen Gesang. Hierzu setzen wir das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur wie folgt um:

Die Bestuhlung muss sicherstellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zwischen abstandspflichtigen Personen eingehalten wird. Hieran werden die Besucher von der Gottesdienstleitung bei Bedarf erinnert. Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen darf nicht erfolgen. Speisen und Getränke werden nicht angeboten.

Es gilt für alle Besucher des Gottesdienstes mit Ausnahme des kultischen Personals (dies sind bei uns während ihres Einsatzes: Pastor, Moderator, Lobpreismusiker, ggf. Mitbeter, Zeugnisgebende) eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Aufenthalt während des Gottesdienstes, sofern sie sich nicht am festen Sitzplatz aufhalten. Beim Gesang ist die Maske jedoch wieder aufzusetzen.

Der Gottesdienst soll im Regelfall maximal 60 Minuten dauern.

Die Außenfenster sollen, soweit es die Witterung zulässt, überdies während der gesamten Veranstaltungszeit geöffnet bleiben.

Ablauf:
Die Person, die am Empfang die Anwesenheitsdokumentation führt und Besucher begrüßt, ist für die Wegführung und für die Organisation des Wartebereichs verantwortlich. Als Veranstaltungsleitung fungieren der Hauptpastor und der Vereinsvorstand.

Begrüßungen und Gespräche unter den Besuchern müssen unter Beachtung des Mindestabstands zwischen abstandspflichtigen Personen erfolgen. Körperliche Berührungen müssen unterbleiben.

Die Reinigung des Ballhauses erfolgt vertraglich durch den Vermieter.

Der Einsatz von Ventilatoren unterbleibt auch bei erhöhter Raumtemperatur, um die Verbreitung möglicher Aerosolansammlungen zu verhindern. Stattdessen wird quergelüftet.

Abendmahl:
Das Abendmahl kann gefeiert werden. Wir verwenden hierfür bis auf Weiteres nur Einzelkelche und vorportioniertes Brot bzw. Hostien. Das Abendmahl wird von einer einzigen Person mit medizinischer Gesichtsmaske und neuen Einmalhandschuhen bevorzugt vor Gottesdienstbeginn vorbereitet. Hierzu ist folgender Ablauf einzuhalten:

  • Das Abendmahl wird bevorzugt auf den großen runden Tischen im Ballhaus aufgebaut. Hierzu werden an jedem Tisch bis zu vier „Abendmahl-Sets“ bestehend aus einem Einweg-Einzelkelch mit entsprechender Befüllung und einem kleinen Stück Brot oder einer Hostie (entweder in einem Einweg-Einzelkelch oder auf einer kleinen Serviette als Boden) sowie einer Bedeckung durch eine weitere Serviette bereitgestellt. Die Positionierung erfolgt auf „12-4-8“ (drei Sets) oder „12-3-6-9“ (4 Sets) Uhr, d.h. der Abstand zwischen den einzelnen Sets wird maximiert. Es ist darauf zu achten, dass bei benachbarten Tischen die Positionen von „12 Uhr“ jeweils versetzt gesehen werden, damit sich nicht zwei Personen Rücken an Rücken stehen oder sonst den Mindestabstand von 1,5m nicht einhalten können.
  • Sofern ein Aufbau auf den großen Tischen nicht möglich oder untunlich ist, kann die Austeilung des Abendmahls mittels Aufbau auf anderen Tischen oder durch eine einzelne Person mit medizinischer Gesichtsmaske und neuen Einmalhandschuhen erfolgen. Die empfangenden Teilnehmer haben jeweils zueinander den Mindestabstand einzuhalten.
  • Es erfolgen keine Begleitworte bei der Austeilung am Tisch. Der Spendedialog wird zentral von einer Person über Lautsprecher gesprochen. Die empfangenden Personen sollen nicht laut, sondern nur in ihrem Inneren antworten, um am Ort der Abendmahlsausteilung keine vermeidbare Tröpfchen- oder Aerosolbildung zu verursachen. Auch an den Tischen darf nicht gesprochen werden.
  • Alles Material, das zum Empfang des Abendmahls verwendet wurde (Einzelkelch, Servietten, evtl. Brotreste) verbleiben am Platz oder werden in einem bereitgestellten Sammelbehälter eingeworfen. Nach dem Gottesdienst erfolgt die ordnungsgemäße Entsorgung unter Verwendung von Einmalhandschuhen.

5. Sonstige Gemeindeveranstaltungen

Veranstaltungen, die nicht dem religiös-kultischen Bereich zuzuordnen sind, fallen nicht unter die Sonderregelung des § 12 der Verordnung und können nach Maßgabe insbesondere des § 11 der Verordnung wie folgt stattfinden:

  • Team- und Leitungstreffen sind als der Vereinsorganisation zugehörige Veranstaltungen möglich (weder privat noch dem Freizeit- oder Unterhaltungsbereich zuzuordnen). Es gelten die obigen Regelungen zu Mindestabstand, Masken und Hygiene entsprechend.
  • Soziale Gemeindeveranstaltungen (z.B. Gemeindepicknick ohne Gottesdienst) dienen der gelebten Jüngerschaft und dem Vereinsleben, wir zählen sie daher nicht zu rein privaten Veranstaltungen, zumal der Teilnehmerkreis nicht auf die Privatsphäre beschränkt ist, da solche Veranstaltungen allen Gemeindebesuchern (bzw. solche, die zur Zielgruppe der Veranstaltung gehören, z.B. bei Krabbelgruppe-Treffen oder Baby-Shower) offenstehen.
    In geschlossenen Räumen gilt, dass neben den allgemeinen Regeln (Abstand, Maskenpflicht) nur solche Personen teilnehmen dürfen, die negativ auf SARS-CoV-2 getestet, vollständig geimpft oder genesen im Sinne des § 8 der Rechtsverordnung sind.
    Im Freien bestehen das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht nach § 11 Abs. 5 der Verordnung, wobei die Teilnehmenden an ihrem festen Platz die Maske absetzen können.
    – Die aktuellen Maximalteilnehmerzahlen betragen für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen 1.000 Personen sowie im Freien 2.000 Personen.
  • Mitgliederversammlungen können in Präsenz derzeit stattfinden, weil die Personenobergrenze von 1.000 Personen in geschlossenen Räumen dies aktuell erlaubt. Es gilt eine Testpflicht; daher verlegen wir die Gemeinde- und Mitgliederversammlungen zunächst weiterhin nach Möglichkeit in den digitalen Raum, um die Teilnahme möglichst niedrigschwellig zu ermöglichen. Außerdem können Mitgliederversammlungen ausnahmsweise im Zusammenhang mit Gottesdiensten stattfinden, wenn das Thema der Mitgliederversammlung dem religiös-kultischen Bereich zuzuordnen ist (z.B. Wahl der Gemeindeleitung).
X