Hygienekonzept PGP-Veranstaltungen

Stand: 01.10.2020

Wesentliche Änderungen zur Vorversion:

  • Ergänzung der erforderlichen Daten zur Kontaktnachverfolgung aufgrund einer Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung und zum Verwendungszweck der Aufenthaltsdokumentation

Die Paulus-Gemeinde Pankow führt ihre Gemeindeveranstaltungen unter vollständiger Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und der behördlichen Empfehlungen zur Infektionsprophylaxe durch. Wir sehen dies als gelebte Nächstenliebe, indem wir das Risiko, Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erleiden, bestmöglich reduzieren. Dies bedeutet gleichzeitig, dass gottesdienstliche Feiern bis auf Weiteres nicht in der gewohnten Form begangen werden können. Unsere Vorgehensweise ist begründet in den derzeitigen Erkenntnissen der Medizin und den Entscheidungen der Politik.

Aktueller Stand der behördlichen Vorgaben:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Aktuelle Empfehlungen des RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Aktueller Stand des Hygienerahmenkonzeptsfür Kultureinrichtungen im Land Berlin:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/veranstaltungen-und-kultur/

Erlaubte Veranstaltungen

Für Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte von haushaltsfremden Personen gelten nach wie vor Beschränkungen, die sich aus der oben verlinkten Rechtsverordnung des Berliner Senats ergeben. Gottesdienste fallen als „religiös-kultische Veranstaltungen“unter den weiten Veranstaltungsbegriff und unterliegen nur noch wenigen Sonderregelungen. Andere Veranstaltungen von Gemeinden, die keinen religiös-kultischen Charakter haben, unterliegen den allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen. Es ist stets darauf zu achten, ob eine bestimmte Form der Zusammenkunft unter spezielle Vorschriften fallen könnte.

Für religiös-kultischeVeranstaltungen gelten gem. §6 Abs.3 Nr.1 der Rechtsverordnung keine Teilnehmerzahlbegrenzungen. Andere Veranstaltungen dürfen zunächst im Freien mit maximal 5.000 Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit maximal 1.000 Teilnehmern stattfinden.

Es können unter Beachtung der gebotenen Hygieneregeln insbesondere die folgenden Gemeindeveranstaltungen stattfinden, sofern geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen:

  • Hauskreise
  • Kleingruppentreffen
  • Gemeindeleitungstreffen
  • Kindergottesdienste (siehe unten)
  • TGK
  • Gebetstreffen
  • Ausstrahlungen des Online-Gottesdienstes
  • Vor-Ort-Gottesdienst mit Einschränkungen (siehe unten)

Dabei gelten die folgenden allgemeinen Regeln:

  1. Nach wie vor sind wir verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, es sei denn, eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern ist den Umständen nach nicht zu vermeiden (§ 1 Abs. 2 der Rechtsverordnung).
  2. Physische Kontakte zwischen Teilnehmern dürfen nicht erfolgen, sofern sie vermeidbar sind (§ 1 Abs. 2 der Rechtsverordnung). Sie sind unvermeidbar, wenn räumlich oder aufgrund der ausgeübten Tätigkeit ein physischer Kontakt notwendig ist. Diese Fälle treten im Gemeindekontext außerhalb des Umgangs mit kleineren Kindern regelmäßig nicht auf, sodass weiterhin Regelung gilt, dass wir uns nicht umarmen und nicht berühren.Ausnahmen können selbstverständlich beispielsweise in besonderen seelsorgerlichen Situationen oder bei akut erforderlichen Hilfeleistungen bestehen.Selbstverständlich gelten die Vorschriften zum Mindestabstand und zur Vermeidung physischer Kontakte nicht für einander nahestehende Personen, das heißt zwischen Ehe-oder Lebenspartnerinnen und -partnern, Angehörigen des eigenen Haushalts und zwischen Personen, für die ein Sorge-oder Umgangsrecht besteht.
  3. In geschlossenen Räumen darf nur unter besonderen Bedingungen gemeinsam gesungen werden (§5 Abs.1 der Rechtsverordnung). Wir setzen insoweit in unserem Vor-Ort-Gottesdienst das maßgebliche Hygienerahmenkonzept der zuständigen Senatsverwaltung um. Einzelheiten finden sich unten im Abschnitt zu Gottesdiensten. Das Hygienerahmenkonzept ist oben in der Einleitung verlinkt. Andere Gemeindeveranstaltungen dürfen gegenwärtig nicht mit Gesang in geschlossenen Räumen stattfinden, insbesondere keine Lobpreisabende oder Kleingruppenveranstaltungen.
  4. Für alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen außer Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts gilt, dass eine Anwesenheitsdokumentation geführt werden muss (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 der Rechtsverordnung). Bei privaten oder familiären Veranstaltungen gilt dies erst ab 10 Personen.Hauskreise können nicht als private Veranstaltung geführt werden, Teammeetings der Gemeinde ebenfalls nicht. Natürlich bleibt es allen Christen unbenommen, sich auch unabhängig von der Gemeinde in den Häusern zu versammeln;dann gilt die Obergrenze von 9 Personen, um keine Anwesenheitsdokumentation führen zu müssen. Die Anwesenheitsdokumentation muss folgende Angaben enthalten:

    a. Vor- und Familienname
    b. Telefonnummer
    c. Vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse sowie Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes
    d. Anwesenheitszeit
    e. ggf. Platz – oder Tischnummer (nicht anwendbar auf unseren Gemeindekontext)

    WICHTIG: Die Anwesenheitsdokumentation darf und wird ausschließlich zur infektionsschutzrechtlichen Kontaktnachverfolgung genutzt. Die Anwesenheitsdokumentation ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn die Einhaltung der Dokumentationsvorschriften überprüft wird oder wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutzgesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist wird die Anwesenheitsdokumentation gelöscht oder vernichtet.

    Eine Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen ohne Aufnahme in die Anwesenheitsdokumentation dürfen wir nicht ermöglichen!Es besteht die Pflicht, die Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen!

Kinderveranstaltungen können dem Grunde nach wieder stattfinden, sofern die behördlichen Vorgaben in diesem Rahmen zuverlässig eingehalten werden.Dies betrifft vor allem Kinder, die aus der Schule bereits die Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln gewöhnt und ihrer Reife nach in der Lage sind, diese auch in einem Kindergottesdienst einzuhalten. Unser Hygienekonzept hierzu findet sich unten im entsprechenden Abschnitt in diesem Dokument. Kinder, von denen nicht erwartet werden kann, dass sie die erforderlichen Hygieneregeln im gemeindlichen Rahmen beachten können, können leider aktuell nach wie vor nicht an Kinderveranstaltungen teilnehmen, insoweit sind die Eltern verantwortlich für die Einschätzung, ob ihr Kind die erforderlichen Hygieneregeln beachten kann.Ein Besuch des Vor-Ort-Gottesdienstes gemeinsam mit den Eltern ist natürlich möglich, soweit die Eltern Sorge für die Einhaltung der Hygieneregeln tragen.Wir streben weiterhin an, unter kontinuierlicher Beobachtung und Re-Evaluation der Gesamtsituation so schnell wie möglich wieder Kinderveranstaltungen sowie Kinderbetreuung für alle Altersgruppen anzubieten.

Allgemeine Regelungen zur Umsetzung

  • Jede Gemeindeveranstaltung muss eine Veranstaltungsleitung haben (beispielsweise die Hauskreisleiter). Die Veranstaltungsleitung ist verantwortlich dafür, die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen sowie dieses Hygienekonzepts sicherzustellen.
  • Warteschlagen müssen vermieden werden. Wenn eine Warteschlangenbildung droht oder auftritt, muss der Ein-und Auslass so strukturiert werden, dass die Mindestabstände eingehalten werden.Hierzu sind insbesondere „Einbahnstraßen“ und Markierungen zur Abstandhaltung im Wartebereich zu schaffen.
  • Die Anordnung der Sitzgelegenheiten und Schaffung von Möglichkeiten zur Händedesinfektion liegt in der Verantwortung der Leitung der Veranstaltung. Die Abstandsregeln (siehe oben) sind umzusetzen.
  • Es wird allen Teilnehmern dringend geraten, eine textile Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.In unseren Gottesdiensten in geschlossenen Räumen ist eine textile Mund-nase-Bedeckung Pflicht (Einzelheiten siehe unten im Abschnitt zu Gottesdiensten).
  • Allen Personen, die an den Veranstaltungen aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen nicht teilnehmen können oder wollen, sollte die Möglichkeit eröffnet werden, auf anderen Kanälen (online, per Telefon, Zoom) dabei zu sein. Hierfür wird die Gemeinde weiterhin einen Zoom-Account zur Verfügung stellen.
  • Einzeltreffen mit seelsorgerisch aktiven Personen unserer Gemeinde oder zum persönlichen Gebet werden von uns auf Anfrage weiterhin ermöglicht.

Kleingruppentreffen

Die Kleingruppenleiter sind für die Einhaltung der Hygienevorschriften verantwortlich. Die Gemeindeleitung informiert sie über die jeweils geltenden Rechtsvorschriften und die Umsetzung in der Gemeinde.

Räume:
Die Kleingruppe ist gehalten, sich in Räumen zu treffen, in denen die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Es sollte eine gute Belüftung herrschen. Die Gemeinde stellt Kleingruppen die Gemeinderäumlichkeiten zur Verfügung, um sich zu treffen. Aktuell bestehen vorbehaltlich der Verfügbarkeit zu einem bestimmten Termin folgende Möglichkeiten:

  • Gemeindesaal Florastraße: max. 12 Personen
  • Pastorenbüro Florastraße: max. 6 Personen
  • Kinderraum Florastraße: max. 4 Personen

Weiterhin können Kleingruppen, die nicht über geeignete Räume verfügen, das Zoom-Benutzerkonto der Gemeinde zum virtuellen Austausch nutzen.

Ablauf:
Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen muss vermieden werden. Alle Anwesenden sollten eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.Soweit Essen und Trinken bereit gestellt werden soll,muss sichergestellt sein, dass kein erhöhtes Infektionsrisiko geschaffen wird. Offene Speisen und Getränke dürfen daher in Gemeindeveranstaltungen nicht bereitgestellt werden, geschlossene Behältnisse hingegen schon, solange sichergestellt ist, dass sich die Teilnehmer Inhalte entnehmen können, ohne Kontakt zu den übrigen Oberflächen und Inhalten zu haben (Beispiel: Wasserflasche mit Taschentüchern oder Handtuch öffnen, Speisen mit unbenutztem Geschirr entnehmen).

Ohne Mund-Nase-Bedeckung seitens aller Teilnehmer müssen Oberflächen im Umkreis von mindestens einem Meter, mit deren Berührung durch andere zu rechnen ist, nach Ende des Kleingruppentreffens mit einer Seifenlösung oder einer nach den RKI-Empfehlungen geeigneten Desinfektionslösung gereinigt werden. In jedem Fall sind, auch bei Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen, alle Kontaktflächen wie Türgriffe sowie andere typische Kontaktflächen wie beschrieben zu reinigen.

Gottesdienst

Für gottesdienstliche Veranstaltungen wie dem Vor-Ort-Gottesdienst wird das Ballhaus Pankow (Grabbeallee)verwendet. Wir ermöglichen im Gottesdienst den gemeinsamen Gesang. Hierzu setzen wir das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur (aktueller Stand vom 10.08.2020) wie folgt um:

Die Bestuhlung muss sicherstellen, dass ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen zwischen abstandspflichtigen Personen eingehalten wird. Hieran werden die Besucher von der Gottesdienstleitung bei Bedarf erinnert. Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen darf nicht erfolgen. Speisen und Getränke werden nicht angeboten.

Es gilt für alle Besucher des Gottesdienstes mit Ausnahme des kultischen Personals (dies sind bei uns: Pastor, Moderator, Lobpreismusiker, ggf. Mitbeter während ihres Einsatzes, Zeugnisgebende)eine Pflicht zum Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung beim Aufenthalt außerhalb des Sitzplatzes während des Gottesdienstes. Ferner ist die textile Mund-Nase-Bedeckung zwingend beim Singen zu tragen. Personen, die aufgrund einer Erkrankung aufgrund eines ärztlichen Attests oder einer sonstigen Ausnahme nach §4 Abs.2 der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom Tragen einer solchen Mund-Nase-Bedeckung befreit sind, müssen auch bei uns im Gottesdienst keine solche Mund-Nase-Bedeckung tragen, dürfen jedoch auch nicht mitsingen.

Der Gottesdienst dauert maximal 60 Minuten. Davon dürfen maximal 15 Minuten auf den gemeinsamen Gesang entfallen. Es wird während der Veranstaltung quergelüftet. Die Außenfenster sollen, soweit es die Witterung zulässt, überdies geöffnet bleiben.

Ablauf:
Begrüßungen und Gespräche müssen unter Beachtung des Mindestabstands zwischen abstandspflichtigen Personen erfolgen. Körperliche Berührungen müssen unterbleiben.

Die Stoffüberzüge der Stühle werden nach Verwendung entfernt und gewaschen. Dies wird vertraglich durch den Betreiber des Ballhauses übernommen. Die Reinigung des Ballhauses erfolgt ebenfalls durch den Veranstalter. Wir stellen für sonstige Kontaktoberflächen sicher, dass sie – sofern sie berührt werden müssen – nach den Vorgaben des RKI gereinigt bzw. desinfiziert werden.

Der Einsatz von Ventilatoren unterbleibt auch bei erhöhter Raumtemperatur, um die Verbreitung möglicher Aerosolansammlungen zu verhindern. Stattdessen wird quergelüftet.

Kinderangebote:
Kindergottesdienste können unter Beachtung der unten stehenden Hygienevorgaben stattfinden. Eltern sind dafür verantwortlich, dass ihre Kinder die Abstandsregeln zu allen anderen haushaltsfremden Personen – also auch anderen haushaltsfremden Kindern – einhalten. Darüber hinaus kann eine Kinderbetreuung, beispielsweise für Kinder unter 2 Jahren oder noch nicht für den Kindergottesdienst reife Kinder, gegenwärtig leider noch nicht angeboten werden. Wir suchen nach Lösungen, um hier pragmatisch vorgehen und zeitnah weitere Kinderangebote ermöglichen zu können. Aktuell bitten wir jedoch um Beachtung dieser Vorgaben. Sollte ein Kind diese Regeln nicht einhalten können, muss die Familie das Ballhaus leider verlassen.

Abendmahl:
Das Abendmahl kann gefeiert werden. Wir verwenden hierfür bis auf Weiteres nur Einzelkelche und vorportioniertes Brot bzw. Hostien. Das Abendmahl wird bevorzugt vor Gottesdienstbeginn von einer einzigen Person mit Mund-Nase-Bedeckung und neuen Einmalhandschuhen vorbereitet. Hierzu ist folgender Ablauf einzuhalten:

  • Das Abendmahl wird bevorzugt auf den großen runden Tischen im Ballhaus aufgebaut. Hierzu werden an jedem Tisch bis zu vier „Abendmahl-Sets“ bestehend aus einem Einweg-Einzelkelch mit entsprechender Befüllung und einem kleinen Stück Brot oder einer Hostie auf einer kleinen Serviette als Boden sowie einer Bedeckung durch eine weitere Serviette bereitgestellt. Die Positionierung erfolgt auf „12-4-8“ (drei Sets) oder „12-3-6-9“ (4 Sets) Uhr, d.h. der Abstand zwischen den einzelnen Sets wird maximiert.Es ist darauf zu achten, dass bei benachbarten Tischen die Positionen von „12 Uhr“ jeweils versetzt gesehen werden, damit sich nicht zwei Personen Rücken an Rücken stehen oder sonst den Mindestabstand von 1,5 m nicht einhalten können.
  • Sofern ein Aufbau auf den großen Tischen nicht möglich oder untunlich ist, kann die Austeilung des Abendmahls durch eine einzelne Person mit Mund-Nase-Bedeckung und neuen Einmalhandschuhen erfolgen. Die empfangenden Teilnehmer haben jeweils zueinander den Mindestabstand einzuhalten.
  • Es erfolgen keine Begleitworte bei der Austeilung. Der Spendedialog wird zentral von einer Person über Lautsprecher gesprochen. Die empfangenden Personen sollen nicht laut, sondern nur in ihrem Inneren antworten, um am Ort der Abendmahlsausteilung keine vermeidbare Tröpfchen-oder Aerosolbildung zu verursachen.Auch an den Tischen darf nicht gesprochen werden.
  • Alles Material, das zum Empfang des Abendmahls verwendet wurde (Einzelkelch, Servietten, evtl. Brotreste) verbleiben am Tisch oder werden in einem bereitgestellten Sammelbehälter eingeworfen. Nach dem Gottesdienst erfolgt die ordnungsgemäße Entsorgung unter Verwendung von Einmalhandschuhen.

Kindergottesdienst

Ein Kindergottesdienst kann stattfinden, wenn die Hygienevorschriften eingehalten werden. Hierbei verfahren wir wie folgt:

Der Kindergottesdienst findet in einem Raum von geeigneter Größe statt. Hierzu können Nebenräume des Ballhauses Pankow oder die Gemeinderäume in der Florastraße genutzt werden.Im Ballhaus verwenden wir das Foyer, den Barbereich sowie die Lounge, weil diese Räume genügend Fläche bieten und eine Stoß-und Querlüftung ermöglichen. Die Verteilung der Kindergottesdienstgruppen auf die Räume erfolgt in Verantwortung der Gruppenleiter anhand Kriterien wie dem konkreten Programm des Tages sowie der Anzahl der teilnehmenden Kinder. Nach Möglichkeit werden Kindergottesdienste auch im Freien stattfinden, z.B. im Schlosspark.

Die teilnehmenden Kinder gehen gemeinsam in den Kindergottesdienstraum. Sofern Kindergottesdienste in der Florastraße stattfinden, können die Kinder ab 15 Minuten vor Beginn des Kindergottesdienstes in den Raum gebracht werden. Nach dem Ende des Kindergottesdienstes müssen die Eltern ihre Kinder umgehend abholen, da ein freies Verweilen in dem Kindergottesdienstraum aktuell nicht angeboten werden kann.

Eltern haben die Verantwortung, dass ihre Kinder die Hygieneregeln einhalten können. Kinder, die dies trotz einmaliger Ermahnung nicht können, werden von der Teilnahme ausgeschlossen, bis die Nichteinhaltung der Hygieneregeln zu erwarten ist.

Für die einzelnen Altersgruppen gelten die folgenden Vorgaben:

Kindergottesdienst für Schulkinder:
Die grundlegenden Hygieneregeln sind Schulkindern bereits aus dem Schulalltag bekannt und von ihnen eingeübt. Dies sind insbesondere das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ab der ersten Schulklasse, die Wahrung des Mindestabstands zwischen haushaltsfremden Kindern, das Körperkontaktverbot sowie das Verbot, Gegenstände herumzureichen.

Vor Teilnahme am Kindergottesdienst wäscht sich jedes Kind mit Seife nach RKI-Empfehlungen die Hände. Die Kinder sitzen an Einzeltischen, die zueinander einen Abstand von mindestens 1,5 Metern haben. Mund-Nase-Bedeckungen sind anzulegen, wenn man sich vom Tisch erhebt.

Hand-und Flächendesinfektionsmittel stehen zur Verfügung und sind zu nutzen, um Hände und Kontaktflächen nach dem Kindergottesdienst zu desinfizieren.Pausenbrot und Trinkflasche werden selbst mitgebracht (keine Süßigkeiten).

Kinder suchen die Toiletten nur einzeln in Begleitung einer Betreuungsperson auf.

Inhaltlich werden Gesprächsrunden, Gebet und ein Stundenthema behandelt. Auch basteln ist erlaubt. Dafür wird das Material am Tisch von der Leitung vorbereitet. Es werden nur Spiele gespielt, die keinen körperlichen Kontakt verursachen. Kindern im Vor-Grundschulalter wird ein altersgerechtes Programm mit Aktivitäts-und Spielelementen geboten.

Die Leiter und Helfer in den Gruppen tragen jeweils eine textile Mund-Nase-Bedeckung, sofern sie sich nicht ortsfest aufhalten.

Kindergottesdienst im Vor-Schulalter:
Kinder zwischen 2 und 5 Jahren können ebenfalls nach Maßgabe dieses Hygienekonzepts an einem für sie geeigneten Kindergottesdienst teilnehmen, wenn sie nach ihrem Temperament und ihrer Tagesverfassung grundlegende Regeln beachten können. Wir evaluieren die Umsetzbarkeit des Hygienekonzepts im Kindergottesdienstalltag kontinuierlich.Wir orientieren uns dabei an Hygieneempfehlungen für Kinderbetreuungseinrichtungen, die wir auf den Gemeindekontext anpassen.

Anders als Schulkinder haben Kindergartenkinder bzw. Kinder vor dem Schulalter noch keine Routine im Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen. Es wird ferner aus pädagogischer Sicht dringend empfohlen, dass auch Betreuungspersonen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, weil jüngere Kinder auf den gesamten Gesichtsausdruck zur Interaktion und Vertrauensbildung angewiesen sind. Diese Sachlage wird von uns kontinuierlich beobachtet und einer Risikobewertung unterzogen.

Die Hygienemaßnahmen in dieser Altersgruppe bestehen daher aus folgenden Maßnahmen:

  • Mitarbeiter tragen während der Kindergottesdiensteinheit keine Mund-Nase-Bedeckung. Sie waschen sich unmittelbar vor und nach dem Kindergottesdienst die Hände.
  • Unmittelbar vor der Teilnahme am Kindergottesdienst gehen die Eltern mit ihren Kindern Hände waschen.
  • Die Begrüßung erfolgt ohne Körperkontakt.
  • Das Programm wird nach Möglichkeit kontaktarm gestaltet, ohne dabei die emotionalen Bedürfnisse der Kinder zu vernachlässigen.
  • Die Räume werden vor und nach dem Kindergottesdienst quergelüftet.
  • Die Kinder sitzen während des Kindergottesdienstes auf abwischbaren Matten, die nach der Veranstaltung mit einem viruziden Flächendesinfektionsmittel desinfiziert werden.
  • Jedes Kind verwendet seine eigene Trinkflasche.

Für alle Kindergottesdienste gilt:
Nach jeder Kindergottesdienststunde wird evaluiert, ob die Hygieneregeln eingehalten wurden. Sollte es dabei Defizite geben, werden Abhilfemaßnahmen entwickelt und implementiert, dieses Hygienekonzept wird entsprechend angepasst. Sollte sich herausstellen, dass die Hygieneregeln systematisch nicht eingehalten werden können, müssen Kindergottesdienste wieder pausieren, bis eine neue Lösung gefunden ist.

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