Hygienekonzept PGP-Veranstaltungen

Stand: 23.01.2021
Rechtslage der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 20.01.2021 (gültig ab 24.01.2021)
Basierend auf dem Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa vom 10.01.2021

Wesentliche Änderungen zur Vorversion:

  • Anpassung der Vorgaben für Gemeindeveranstaltungen an die Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das neue Hygienerahmenkonzept
  • Aussetzung von Kindergottesdiensten bis auf Weiteres
  • Einführung einer Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske bei allen Veranstaltungen während der gesamten Veranstaltungsdauer
  • Aussetzung des gemeinsamen Singens bis auf Weiteres
  • Präzisierung der Hygieneregelungen (Mindestabstand, Lüftungskonzept, Hygiene und Reinigung)

Die Paulus-Gemeinde Pankow führt ihre Gemeindeveranstaltungen unter vollständiger Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und der behördlichen Empfehlungen zur Infektionsprophylaxe durch. Wir sehen dies als gelebte Nächstenliebe, indem wir das Risiko, Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erleiden, bestmöglich reduzieren. Dies bedeutet gleichzeitig, dass gottesdienstliche Feiern bis auf Weiteres nicht in der gewohnten Form begangen werden können. Unsere Vorgehensweise ist begründet in den derzeitigen Erkenntnissen der Medizin und den Entscheidungen der Politik.

Aktueller Stand der behördlichen Vorgaben:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Aktuelle Empfehlungen des RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Aktueller Stand des Hygienerahmenkonzepts für Kultureinrichtungen im Land Berlin:
https://www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/corona/hygienerahmenkonzept_20210110.pdf

I. Erlaubte Veranstaltungen

Für Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte von haushaltsfremden Personen gelten nach wie vor Beschränkungen, die sich aus der oben verlinkten Rechtsverordnung des Berliner Senats ergeben. Gottesdienste fallen als „religiös-kultische Veranstaltungen“ unter den weiten Veranstaltungsbegriff und sind unter Beachtung von Sonderregelungen erlaubt. Andere Veranstaltungen von Gemeinden, die keinen religiös-kultischen Charakter haben, unterliegen den allgemeinen Vorgaben für Veranstaltungen. Gegenwärtig sind Veranstaltungen, die dem Kultur-, Freizeit oder Unterhaltungsbereich zuzuordnen sind, verboten. Private Veranstaltungen sind auf wenige Personen begrenzt (Einzelheiten siehe § 2 der oben verlinkten Rechtsverordnung). Mitarbeiter- und Leitungstreffen der Gemeinde können stattfinden, sollten jedoch nach Möglichkeit online stattfinden und in Vor-Ort-Formen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Organisatoren von Treffen oder Veranstaltungen müssen darauf achten, ob eine bestimmte Form der Zusammenkunft unter spezielle Vorschriften fallen könnte.

Für religiös-kultische Veranstaltungen gelten gem. § 9 Abs. 3 Nr. 1 der Rechtsverordnung keine Teilnehmerzahlbegrenzungen.

Es können unter Beachtung der gebotenen Hygieneregeln insbesondere die folgenden Gemeindeveranstaltungen stattfinden, sofern geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen:

1. Religiös-kultische Veranstaltungen:

  • Vor-Ort-Gottesdienste mit Einschränkungen (siehe unten)
  • Kindergottesdienste (Aussetzung bis auf Weiteres)
  • Hauskreise
  • Kleingruppentreffen (z.B. Jugendgruppe)
  • Gebetstreffen
  • TGK

2. Notwendige Treffen zur Vereinsorganisation und -leitung:

  • Gemeindeleitungstreffen
  • Teamleiter-Treffen (z.B. Kindergottesdienst-Leiter)

II. Allgemeine Regeln für Gemeindeveranstaltungen

Für Gemeindeveranstaltungen gelten die folgenden allgemeinen Regeln:

  1. Nach wie vor sind wir verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, es sei denn, eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern ist den Umständen nach nicht zu vermeiden (§ 3 Abs. 1 der Rechtsverordnung). Das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sieht vor, dass kirchliche Veranstaltungen so organisiert werden müssen, dass der körperliche Abstand der Besucherinnen und Besucher von mind. 1,5 Metern sichergestellt wird und dass physische Kontakte zwischen Besucherinnen und Besuchern vermieden werden. Dem tragen wir Rechnung, indem wir kultisch-religiöse Aktivitäten, die einen Körperkontakt erfordern oder ihn wahrscheinlich machen, umgestalten oder aussetzen. Dies hat vor allem zur Folge, dass wir unsere Kindergottesdienste aktuell ausfallen lassen müssen.
    Ausnahmen von dem strengen Kontaktgebot sehen wir in außergewöhnlichen, nicht planbaren Situationen der Hilfe untereinander und der Nächstenliebe, beispielsweise in besonderen seelsorgerlichen Situationen oder bei akut erforderlichen Hilfeleistungen.
    Selbstverständlich gelten die Vorschriften zum Mindestabstand und zur Vermeidung physischer Kontakte nicht für einander nahestehende Personen, das heißt zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern, Angehörigen des eigenen Haushalts und zwischen Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.
    Das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur sieht vor, dass Markierungen zur Einhaltung von Mindestabständen in den Veranstaltungen angebracht wer-den. Dies setzen wir aufgrund der in unseren Räumen jeweils vorhandenen mobilen Bestuhlung durch Bildung von Einzelplätzen bzw. kleinen Sitzgruppen für Angehörige eines Haushalts um: Die Einzelplätze bzw. Sitzgruppen werden so platziert, dass die gebotenen Mindestabstände eingehalten werden.
  2. In geschlossenen Räumen darf nur unter besonderen Bedingungen gemeinsam gesungen werden (§ 7 der Rechtsverordnung). Das aktuelle Hygienerahmenkonzept der zuständigen Senatsverwaltung verbietet den Gemeindegesang und den Chorgesang. Sologesang und liturgische Gesänge durch mehrere Sänger (bis zu 5-6 Beteiligte) sind im Gottesdienst möglich, sodass Vortragslieder durch die Lobpreismusiker gespielt werden können. Das Hygienerahmenkonzept ist oben in der Einleitung verlinkt.
    Andere Gemeindeveranstaltungen dürfen gegenwärtig nicht mit Gesang in geschlossenen Räumen stattfinden, insbesondere keine Lobpreisabende. Vortragslieder einzelner Personen können bei Beachtung der allgemeinen Regeln zum Abstand und zur Belüftung auch in Kleingruppentreffen dargebracht werden.
    Wenn Sologesang oder begleiteter Gesang stattfindet, ist auf ausreichende Mindestabstände zu achten (2 Meter Minimum, Empfehlung für bis zu 4 Meter). Die Vorgabe einer Mindestdeckenhöhe ist entfallen.
  3. Für alle Veranstaltungen gilt, dass eine Anwesenheitsdokumentation geführt werden muss (§ 5 Abs. 1 Nr. 1 der Rechtsverordnung). Die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation gilt somit für alle Veranstaltungen im Gemeindekontext, auch für Hauskreise und Teammeetings der Gemeinde. Natürlich bleibt es allen Christen unbenommen, sich auch unabhängig von der Gemeinde in den Häusern zu versammeln; dann gilt jedoch die Beschränkung § 2 der verlinkten Rechtsverordnung. Die Anwesenheitsdokumentation muss folgende Angaben enthalten:

    a. Vor- und Familienname
    b. Telefonnummer
    c. Vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse
    d. Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes
    e. Anwesenheitszeit
    f. ggf. Platz – oder Tischnummer (nicht anwendbar auf unseren Gemeindekontext)

    WICHTIG: Die Anwesenheitsdokumentation darf und wird ausschließlich zur behördlichen Überprüfung, ob die Dokumentationspflicht erfüllt wird, sowie zur infektionsschutzrechtlichen Kontaktnachverfolgung genutzt. Die Anwesenheitsdokumentation ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn die Einhaltung der Dokumentationsvorschriften überprüft wird oder wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutzgesetzes war. Nach Ab-lauf der Aufbewahrungsfrist wird die Anwesenheitsdokumentation gelöscht oder vernichtet.

    Die Aufbewahrung erfolgt durch den Veranstaltungsleiter oder durch die Gemeindeleitung. Die Aufbewahrung kann an Mitarbeiter delegiert werden – wichtig ist, dass die Anwesenheitsdokumentation jederzeit unverzüglich im Zugriff ist, falls sie behördlich angefragt wird!

    Eine Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen ohne Aufnahme in die Anwesenheitsdokumentation dürfen wir nicht ermöglichen! Es besteht die Pflicht, die Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen!

Allgemeine Regelungen zur Umsetzung

  • Jede Gemeindeveranstaltung muss eine Veranstaltungsleitung haben (beispielsweise die Hauskreisleiter). Die Veranstaltungsleitung ist verantwortlich dafür, die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen sowie dieses Hygienekonzepts sicherzustellen.
  • Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, bei dem es sich um COVID-19 handeln könnte, dürfen die Einrichtung nicht betreten.
  • Warteschlagen müssen vermieden werden. Wenn eine Warteschlangenbildung droht oder auftritt, muss der Ein- und Auslass so strukturiert werden, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Hierzu sind insbesondere „Einbahnstraßen“ und Markierungen zur Abstandhaltung im Wartebereich zu schaffen.
  • Für jede Veranstaltung muss eine Anwesenheitsdokumentation geführt werden. Bei Zusammenkünften, in der Teilnehmerzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Raumkapazitäten führen könnten, ist eine Anmeldung der Teilnehmenden erforderlich.
  • Die Anordnung der Sitzgelegenheiten und Schaffung von Möglichkeiten zur Händedesinfektion liegt in der Verantwortung der Leitung der Veranstaltung. Die Abstandsregeln (siehe oben) sind umzusetzen.
  • Wir halten das regelmäßige Lüften während der Veranstaltungen für sehr wichtig, um die Bildung von Aerosolansammlungen in der Raumluft zu minimieren. Vor und nach jeder Veranstaltung muss der Raum gründlich für mindestens 10 Minuten gelüftet werden. Während der Veranstaltung wird ebenfalls gelüftet. Der aktuelle Empfehlungsstand lautet für den Winter wie folgt:
    Alle 20 Minuten soll für 3 Minuten gelüftet werden, möglichst durch „Querlüften“.
    Quelle: Empfehlung der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ (Stand: 16.09.2020) https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Thema-Arbeitsschutz/infektionsschutzgerechtes-luef-ten.pdf?__blob=publicationFile&v=3
  • Alle Teilnehmer an allen religiös-kultischen Veranstaltungen müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen, der geeignet ist, die Verbreitung von Viren mittels Tröpfchen und Aerosolen zu vermindern. Dies gilt daher für unsere Gottesdienste und für alle Hauskreise und Kleingruppen, die sich nach diesem Veranstaltungstypus treffen. Die hierfür geeigneten Masken sind in § 1 Abs. 6 der o. g. Verordnung bezeichnet.
  • Einzeltreffen mit seelsorgerisch aktiven Personen unserer Gemeinde oder zum persönlichen Gebet werden von uns auf Anfrage weiterhin ermöglicht.

Räumlichkeiten

  • Gemeindeveranstaltungen können nur in solchen Räumlichkeiten stattfinden, die es zulassen, die Regelungen dieses Hygienekonzepts zu erfüllen, insbesondere zum Mindestabstand sowie zum Lüften.
  • Allen Personen, die an den Veranstaltungen aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen nicht teilnehmen können oder wollen, sollte die Möglichkeit eröffnet werden, auf anderen Kanälen (online, per Telefon, Zoom) dabei zu sein. Hierfür wird die Gemeinde weiterhin einen Zoom-Account zur Verfügung stellen.
  • Veranstaltungen können ganz oder teilweise als virtuelle Treffen über Zoom stattfinden. Der genannte Zoom-Account der Gemeinde kann von allen Kleingruppen oder für sonstige Treffen nach vorheriger Anmeldung im Rahmen der Verfügbarkeit genutzt werden. Wir ermöglichen zudem die Nutzung der Gemeinderäume in der Florastraße, wir können zudem Raum-Mikrophone für eine bessere Verständigung unter den Online- und Vor-Ort-Teilnehmern zur Verfügung stellen. Laptops oder andere Endgeräte zur Nutzung des Zoom-Accounts müssen selbst organisiert werden. Die Anmeldung läuft über Andreas Müller oder über einen eigenen Account für den Raumkalender (Anfragen hierzu bitte an Andreas Müller).
    Wichtig: Die Gemeinderäume können nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung genutzt werden, weil wir auch externe Mieter haben, sodass die Räume belegt sein können!

Hygiene und Reinigung:

  • Der Raum muss so vorbereitet werden, dass die Berührung von Kontaktflächen nach Möglichkeit vermieden wird (Türen stehen offen etc.).
  • Die Möglichkeit zur Handdesinfektion am Eingang wird gewährleistet. Die Veranstaltungsleiter sollten entsprechende Handdesinfektionsmittel organisieren, da nicht sichergestellt ist, dass in jedem Raum (vor allem nicht in Privatwohnungen) entsprechende Mittel verfügbar sind.
  • Die Räume in der Florstraße sowie im Ballhaus und die Nebenräume (sanitäre Anlagen) werden im erforderlichen Umfang von Reinigungsdiensten gereinigt, erforderlichenfalls desinfiziert. Diese Aufgaben sind jeweils Fremdfirmen übertragen.
  • In den Einrichtungen, insbesondere in den Sanitärräumen, sind Gelegenheiten zum Händewaschen, Seife sowie Einmalhandtücher in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen

III. Regeln für einzelne Veranstaltungsarten

1. Kindergottesdienste und damit zusammenhängende Kinderveranstaltungen

Kinderveranstaltungen werden von uns aktuell nicht durchgeführt. Dies liegt daran, dass wir organisatorisch nicht sicherstellen können, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern und den gebotenen Infektionsschutz konsequent eingehalten wird.

2. Kleingruppentreffen

Kleingruppentreffen zählen nach unserem Kirchenverständnis zum Kernbereich der religiös-kultischen Veranstaltungen als Verkündigungsdienst und unabdingbarer Teil des Jüngerschaftsprozesses. Sie können daher unter Beachtung der Vorgaben für religiös-kultischen Veranstaltungen weiterhin stattfinden.

Die Kleingruppenleiter sind für die Einhaltung der Hygienevorschriften verantwortlich. Die Gemeindeleitung informiert sie über die jeweils geltenden Rechtsvorschriften und die Umsetzung in der Gemeinde.

Räume:
Die Kleingruppe darf sich nur in Räumen treffen, in denen die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Insbesondere die Belüftungsregeln sind umzusetzen. Die Gemeinde stellt Kleingruppen die Gemeinderäumlichkeiten zur Verfügung, um sich zu treffen. Aktuell bestehen vorbehaltlich der Verfügbarkeit zu einem bestimmten Termin folgende Möglichkeiten:

  • Gemeindesaal Florastraße: max. 12 Personen
  • Pastorenbüro Florastraße: max. 6 Personen
  • Kinderraum Florastraße: max. 4 Personen

Weiterhin können Kleingruppen, die nicht über geeignete Räume verfügen, das Zoom-Benutzerkonto der Gemeinde zum virtuellen Austausch nutzen.

Ablauf:

Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen muss vermieden werden. Alle Anwesenden müssen nach dem Hygienerahmenkonzept eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Soweit Essen und Trinken bereitgestellt werden soll, muss sichergestellt sein, dass kein erhöhtes Infektionsrisiko geschaffen wird. Offene Speisen und Getränke in der Art eines Buffets mit Selbstbedienung dürfen daher in Gemeindeveranstaltungen nicht bereitgestellt werden, geschlossene Behältnisse hingegen schon, solange sichergestellt ist, dass sich die Teilnehmer Inhalte entnehmen können, ohne Kontakt zu den übrigen Oberflächen und Inhalten zu haben (Beispiel: Wasserflasche mit Taschentüchern oder Handtuch öffnen, Speisen mit unbenutztem Geschirr entnehmen).

Ohne medizinische Gesichtsmaske seitens aller Teilnehmer müssen Oberflächen im Umkreis von mindestens einem Meter, mit deren Berührung durch andere zu rechnen ist, nach Ende des Kleingruppentreffens mit einer Seifenlösung oder einer nach den RKI-Empfehlungen geeigneten Desinfektionslösung gereinigt werden. In jedem Fall sind, auch bei Verwendung von einer medizinischen Gesichtsmaske durch alle Anwesenden, alle Kontaktflächen wie Türgriffe sowie andere typische Kontaktflächen wie beschrieben zu reinigen.

3. TGK und Resurrection

Der Teenie-Glaubenskurs (TGK) und die Jugendgruppe können sich weiterhin nach den Vorgaben für Kleingruppen treffen. Es handelt sich jeweils um kultisch-religiöse Veranstaltungen, die der Verkündung gegenüber Jugendlichen ab 13 Jahren dienen. Diese Altersgruppe ist in der Lage, die maßgeblichen Hygienevorschriften einzuhalten. Die Veranstaltungsleiter sind angehalten, dies konsequent zu beobachten und die Veranstaltungen auf Online-Treffen um-zustellen oder auszusetzen, wenn diese Vorgaben nicht eingehalten werden.

4. Gottesdienst

Für gottesdienstliche Veranstaltungen wie dem Vor-Ort-Gottesdienst wird das Ballhaus Pankow (Grabbeallee 53, 13156 Berlin) verwendet. Wir ermöglichen im Gottesdienst den gemeinsamen Gesang. Hierzu setzen wir das Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur wie folgt um:

Die Bestuhlung muss sicherstellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zwischen abstandspflichtigen Personen eingehalten wird. Hieran werden die Besucher von der Gottesdienstleitung bei Bedarf erinnert. Körperkontakt zwischen haushaltsfremden Personen darf nicht erfolgen. Speisen und Getränke werden nicht angeboten.

Es gilt für alle Besucher des Gottesdienstes mit Ausnahme des kultischen Personals (dies sind bei uns während ihres Einsatzes: Pastor, Moderator, Lobpreismusiker, ggf. Mitbeter, Zeugnis-gebende) eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske beim Aufenthalt während des Gottesdienstes (auch am Sitzplatz).

Der Gottesdienst dauert maximal 60 Minuten. Liegt die 7-Tages-Inzidenz von Neuinfektionen auf 100.000 Personen für Berlin am Veranstaltungstag oberhalb des Werts von 200, muss eine Verkürzung des Gottesdienstes auf maximal 40 Minuten erfolgen.

Die Außenfenster sollen, soweit es die Witterung zulässt, überdies geöffnet bleiben.

Ablauf:
Begrüßungen und Gespräche müssen unter Beachtung des Mindestabstands zwischen abstandspflichtigen Personen erfolgen. Körperliche Berührungen müssen unterbleiben.

Die Stoffüberzüge der Stühle werden nach Verwendung entfernt und gewaschen. Dies wird vertraglich durch den Betreiber des Ballhauses übernommen. Die Reinigung des Ballhauses erfolgt ebenfalls durch den Veranstalter. Wir stellen für sonstige Kontaktoberflächen sicher, dass sie – sofern sie berührt werden müssen – nach den Vorgaben des RKI gereinigt bzw. desinfiziert werden.

Der Einsatz von Ventilatoren unterbleibt auch bei erhöhter Raumtemperatur, um die Verbreitung möglicher Aerosolansammlungen zu verhindern. Stattdessen wird quergelüftet.

Abendmahl:
Das Abendmahl kann gefeiert werden. Wir verwenden hierfür bis auf Weiteres nur Einzelkelche und vorportioniertes Brot bzw. Hostien. Das Abendmahl wird von einer einzigen Person mit medizinischer Gesichtsmaske und neuen Einmalhandschuhen bevorzugt vor Gottesdienstbeginn vorbereitet. Hierzu ist folgender Ablauf einzuhalten:

  • Das Abendmahl wird bevorzugt auf den großen runden Tischen im Ballhaus aufgebaut. Hierzu werden an jedem Tisch bis zu vier „Abendmahl-Sets“ bestehend aus einem Einweg-Einzelkelch mit entsprechender Befüllung und einem kleinen Stück Brot oder einer Hostie auf einer kleinen Serviette als Boden sowie einer Bedeckung durch eine weitere Serviette bereitgestellt. Die Positionierung erfolgt auf „12-4-8“ (drei Sets) oder „12-3-6-9“ (4 Sets) Uhr, d.h. der Abstand zwischen den einzelnen Sets wird maximiert. Es ist darauf zu achten, dass bei benachbarten Tischen die Positionen von „12 Uhr“ jeweils versetzt gesehen werden, damit sich nicht zwei Personen Rücken an Rücken stehen oder sonst den Mindestabstand von 1,5m nicht einhalten können.
  • Sofern ein Aufbau auf den großen Tischen nicht möglich oder untunlich ist, kann die Austeilung des Abendmahls mittels Aufbau auf anderen Tischen oder durch eine einzelne Person mit medizinischer Gesichtsmaske und neuen Einmalhandschuhen erfolgen. Die empfangenden Teilnehmer haben jeweils zueinander den Mindestabstand einzuhalten.
  • Es erfolgen keine Begleitworte bei der Austeilung. Der Spendedialog wird zentral von einer Person über Lautsprecher gesprochen. Die empfangenden Personen sollen nicht laut, sondern nur in ihrem Inneren antworten, um am Ort der Abendmahlsausteilung keine vermeidbare Tröpfchen- oder Aerosolbildung zu verursachen. Auch an den Tischen darf nicht gesprochen werden.
  • Alles Material, das zum Empfang des Abendmahls verwendet wurde (Einzelkelch, Servietten, evtl. Brotreste) verbleiben am Platz oder werden in einem bereitgestellten Sammelbehälter eingeworfen. Nach dem Gottesdienst erfolgt die ordnungsgemäße Entsorgung unter Verwendung von Einmalhandschuhen.
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