Thema: Die Opferung Isaaks

Prediger: Charles Kouyoumdjian – Frankreich

Bibeltext: 1.Mose 22 (Luther 1984)

Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. 2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. 3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. 4 Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne 5 und sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen. 6 Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander. 7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? 8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. 9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete. 11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. 12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. 13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt. 14 Und Abraham nannte die Stätte »Der HERR sieht«. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht. 15 Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her 16 und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, 17 will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; 18 und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast. 19 So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba und Abraham blieb daselbst.

20 Nach diesen Geschichten begab sich’s, dass Abraham angesagt wurde: Siehe, Milka hat auch Söhne geboren deinem Bruder Nahor, 21 nämlich Uz, den Erstgeborenen, und Bus, seinen Bruder, und Kemuël, von dem die Aramäer herkommen, 22 und Kesed und Haso und Pildasch und Jidlaf und Betuël. 23 Betuël aber zeugte Rebekka. Diese acht gebar Milka dem Nahor, Abrahams Bruder. 24 Und seine Nebenfrau, mit Namen Rëuma, gebar auch, nämlich den Tebach, Gaham, Tahasch und Maacha.

 

Was erwartet Sie im Gottesdienst?

Anbetung durch Lieder 
Wir heißen Gott willkommen, loben und danken Ihm für das, was Er in unserem Leben bewirkt. Die Lieder zeigen uns etwas über Gottes Charakter, aber sie drücken auch unsere Liebe zu Gott aus. Wir singen gern sowohl zeitgemäße Lobpreislieder als auch traditionelle Kirchenlieder als Erinnerung, dass Glaube schon uralt, aber auch heute noch real und relevant ist.

Predigt 
Die Bibel ist das lebendige, immer noch aktuelle Wort Gottes. Durch das Lesen der Bibel lernen wir Gott besser kennen. Die Predigt hilft uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und zeigt uns, wie es in unserem Alltag anwendbar ist. Jesus steht im Mittelpunkt der Bibel und wird auch in der Predigt der Mittelpunkt sein.

Gebet 
Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgt oft eine Gebetszeit, in der wir Gott danken, mit unseren Anliegen vor Ihn kommen und gemeinsam über die Predigt sprechen. Manchmal beten wir laut, manchmal in der Stille.

Glaubensbekenntnisse oder Vater Unser 
Diese uralten Bekenntnisse oder Gebete helfen, wenn die eigenen Worte fehlen. Wir fühlen uns mit der Christenheit auf der ganzen Welt und über die Jahrhunderte hinweg verbunden und bringen dies so zum Ausdruck.

Gemeinschaft 
Es ist uns wichtig, sowohl mit Gott als auch miteinander verbunden zu sein. Gottes Liebe für uns ist die Grundlage unserer Liebe für unsere Mitmenschen. Wir wollen uns gegenseitig lieben, ermutigen, herausfordern und helfen. Deshalb ist die Zeit nach dem Gottesdienst genauso wichtig wie der Gottesdienst selbst. Wir genießen es, zusammen zu sein und uns besser kennenzulernen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie jemand anspricht und besser kennen lernen möchte.

Kindergottesdienst
 Gott liebt Kinder sehr und sie sind Ihm wichtig. Deshalb gehen die Kinder nach der Lobpreiszeit in ihren eigenen Raum und haben ein eigenes, altersgerechtes Kinderprogramm, kreativ gestaltet mit Bibelgeschichte, gemeinsamem Singen, Basteln und Spielen. Es ist jedoch die Entscheidung der Eltern, ob die Kinder mit im Gottesdienst bleiben oder ins Kinderprogramm gehen.