Predigtreihe über den Philipperbrief – 9

Thema: „Alles ist möglich

Prediger: Pastor Christian Benduhn

Philipper Kapitel  4 : 10-23

10 Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat’s nicht zugelassen. 11 Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; 13 ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. 14 Doch ihr habt wohl daran getan, dass ihr euch meiner Bedrängnis angenommen habt. 15 Denn ihr Philipper wisst, dass am Anfang meiner Predigt des Evangeliums, als ich auszog aus Mazedonien, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft gehabt hat im Geben und Nehmen als ihr allein. 16 Denn auch nach Thessalonich habt ihr etwas gesandt für meinen Bedarf, einmal und danach noch einmal. 17 Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht, damit sie euch reichlich angerechnet wird. 18 Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss. Ich habe in Fülle, nachdem ich durch Epaphroditus empfangen habe, was von euch gekommen ist: ein lieblicher Geruch, ein angenehmes Opfer, Gott gefällig. 19 Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. 20 Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
21 Grüßt alle Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. 22 Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers. 23 Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!

Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984. Durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung.
© 1984 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

 

Was erwartet Sie im Gottesdienst?

Anbetung durch Lieder 
Wir heißen Gott willkommen, loben und danken Ihm für das, was Er in unserem Leben bewirkt. Die Lieder zeigen uns etwas über Gottes Charakter, aber sie drücken auch unsere Liebe zu Gott aus. Wir singen gern sowohl zeitgemäße Lobpreislieder als auch traditionelle Kirchenlieder als Erinnerung, dass Glaube schon uralt, aber auch heute noch real und relevant ist.

Predigt 
Die Bibel ist das lebendige, immer noch aktuelle Wort Gottes. Durch das Lesen der Bibel lernen wir Gott besser kennen. Die Predigt hilft uns, das Wort Gottes besser zu verstehen und zeigt uns, wie es in unserem Alltag anwendbar ist. Jesus steht im Mittelpunkt der Bibel und wird auch in der Predigt der Mittelpunkt sein.

Gebet 
Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgt oft eine Gebetszeit, in der wir Gott danken, mit unseren Anliegen vor Ihn kommen und gemeinsam über die Predigt sprechen. Manchmal beten wir laut, manchmal in der Stille.

Glaubensbekenntnisse oder Vater Unser 
Diese uralten Bekenntnisse oder Gebete helfen, wenn die eigenen Worte fehlen. Wir fühlen uns mit der Christenheit auf der ganzen Welt und über die Jahrhunderte hinweg verbunden und bringen dies so zum Ausdruck.

Gemeinschaft 
Es ist uns wichtig, sowohl mit Gott als auch miteinander verbunden zu sein. Gottes Liebe für uns ist die Grundlage unserer Liebe für unsere Mitmenschen. Wir wollen uns gegenseitig lieben, ermutigen, herausfordern und helfen. Deshalb ist die Zeit nach dem Gottesdienst genauso wichtig wie der Gottesdienst selbst. Wir genießen es, zusammen zu sein und uns besser kennenzulernen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie jemand anspricht und besser kennen lernen möchte.

Kindergottesdienst
 Gott liebt Kinder sehr und sie sind Ihm wichtig. Deshalb gehen die Kinder nach der Lobpreiszeit in ihren eigenen Raum und haben ein eigenes, altersgerechtes Kinderprogramm, kreativ gestaltet mit Bibelgeschichte, gemeinsamem Singen, Basteln und Spielen. Es ist jedoch die Entscheidung der Eltern, ob die Kinder mit im Gottesdienst bleiben oder ins Kinderprogramm gehen.